2. Tag

Königssee, Rossfeldpanoramastraße, Salzwelten Hallein

Getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, haben wir uns am zweiten Tag wieder gegen neun Uhr auf den Weg zum knapp zehn Kilometer entfernten Königssee gemacht. Es war noch recht ruhig, wenig Touristen und es hingen noch einzelne Wolkenfetzen zwischen den Bergen und über dem See. St. Bartholomä ist am Westufer des Sees, auf der Halbinsel Hirschau gelegen. Die einfache Fahrtzeit beträgt mit den Elektrobooten der Schiffsflotte 35 Minuten. Sehenswert sind vor allem das ehemalige königliche Jagdschloss und die Kirche St. Bartholomä aus dem Jahre 1134. Nach ungefähr vier Stunden und einer kurzen Pause in einem der „amerikanischen Spezialitätenrestaurants“ ging es weiter zur sogenannten Roßfeldhöhenringstraße (auch "Rossfeldpanoramastraße"). Sie ist eine mautpflichtige Alpenstraße in den Berchtesgadener Alpen. Ein Teilstück verläuft auf österreichischem Staatsgebiet. Sie führt über das Roßfeld, einem nördlichen Ausläufer des Gölls. Das Roßfeld befindet sich zwischen dem Salzachtal im Osten und dem von Berchtesgaden nach Marktschellenberg ziehenden Schellenberger Tal im Westen. Im Süden wird das Roßfeld vom Hohen Göll (2522 m) überragt, im Norden schließt sich der Zinken an. Die Panorama-Ringstraße ist etwa 16 km lang, die größte Steigung beträgt 13 %. Mit maximal 1560 m ü. NN stellt sie die höchste durchgehende Straße Deutschlands dar. Keine drei Kilometer von der nördlichen Auffahrt entfernt liegen die Salzwelten Hallein bei Salzburg. Das Schaubergwerk befindet sich in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein und war zuvor als Salzbergwerk Hallein bekannt. Nach knapp 100 Kilometern Fahrstrecke und einer traumhaften abschließenden Spritztour durch das Österreichische Grenzgebiet haben wir gegen halb sieben wieder unser Hotel erreicht.

Roßfeldhöhenringstraße (oder auch „Rossfeldpanoramastraße“)
Roßfeldhöhenringstraße (oder auch „Rossfeldpanoramastraße“)